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Das Cembalo
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Das Cembalo sieht aus wie ein kleiner Konzertflügel und wird auch mit Tasten gespielt – aber eigentlich ist es ein Zupfinstrument mit Tasten. Wenn Du die Tasten herunterdrückst, werden die Saiten im Inneren des Instrumentes durch einen Federkiel angezupft und zum Klingen gebracht. Im Gegensatz zum Klavier, bei dem kleine Hämmerchen gegen die Saiten geschleudert werden, kannst Du beim Cembalo die Lautstärke nicht durch die Kraft Deines Tastendrucks beeinflussen.
Wie klingt ein Cembalo ?
Das Anzupfen der Saiten ergibt einen hellen, silbrigen Klang. Die Register ermöglichen verschiedene Klangfarben und Lautstärken. Manche Cembali haben sogar zwei übereinander liegende Tastaturen ("Manuale") – wie eine Orgel.
Das Cembalo ist eines der ältesten Tasteninstrumente. Es war vom 16. bis zum 18. Jahrhundert ein sehr weit verbreitet und damals viel häufiger anzutreffen als das Klavier. Neben dem Einsatz als Soloinstument ist das Cembalo für die Aufführung von Orchester- und Kammermusik aus dieser Zeit unverzichtbar.
An der Jugendmusikschule gibt es drei Cembali, die vorwiegend als Begleitinstrument und für Kammermusik eingesetzt werden.
Du kannst das Cembalo als Ergänzung zum Klavierunterricht kennen lernen. Frage doch einfach mal Deine Klavierlehrerin oder Deinen Klavierlehrer an der Jugendmusikschule.
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