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Das Euphonium und die Tuba
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Spielst Du eines dieser beiden tiefen Blechblasinstrumente, dann bist Du immer gefragt und in vielen Ensembles und Orchestern höchst willkommen! An der Jugendmusikschule warten neben kleinere Ensembles, das Mini-Wind-Orchester, das Bläservororchester oder – je nachdem wie weit Du schon bist – das Sinfonische Blasorchester auf dich !
Euphonium
Der Name "Euphonium" ist viel versprechend: Er kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Erzeuger schöner Klänge". Es gehört mit dem Tenorhorn zu den tiefen Blechblasinstrumenten. Wie bei allen Blechblasinstrumenten wird der Klang durch die Schwingung der Lippen des Musikers am Mundstück erzeugt. Das Instrument selbst dient lediglich als Klangverstärker und Klangveränderer. Die Tonhöhe kannst durch Drücken der Ventile verändern.
Das Euphonium spielt in der traditionellen Blasmusik eine große Rolle. Vor allem in der folkloristischen Blasmusik wird es virtuos eingesetzt.
Tuba
Im Orchester bist Du mit der Tuba weder zu überhören noch zu übersehen. Sie ist nicht nur das am tiefsten klingende Blechblasinstrument, sondern unter den landläufig eingesetzten auch mit Abstand das größte: Vier bis maximal fünfeinhalb Meter Messingrohr werden beim Bau einer Tuba verarbeitet! Weil die Rohre geschickt gebogen sind, musst Du als Tubaspieler zwar nicht gleich in eine größere Wohnung umziehen, aber der Klang ist beeindrucken: musikliebende, tolerante Nachbarn sind also von Vorteil. Übrigens brauchst Du die Tuba nicht jedes mal in den Musikschulunterricht oder zu Proben mitzuschleppen. Die Jugendmusikschule Singen stellt für diesen Zweck Instrumente zur Verfügung.
Wie fast alle Blechblasinstrumente ist die Tuba vielseitig einsetzbar. Die Musikrichtung spielt dabei überhaupt keine Rolle. Ob Blasmusik, Volksmusik, Klassik oder Jazz – alle Möglichkeiten stehen Dir als Tubaspieler oder Tubaspielerin offen!
Hast Du Lust auf die Tuba und auf das Euphonium?
Dann komm auf die Musikinsel und probiere diese beiden Instrumente mal aus. Melde Dich im Sekretariat der Jugendmusikschule und vereinbare einen Termin mit unserem Fachlehrer!
Übrigens:
Wusstest Du, dass die Tuba noch größere Verwandte hat? Das Helikon, das um den Leib getragen wird, und das Sousaphon, das nach dem amerikanischen Komponisten Sousa benannt ist und dessen großer Schalltrichter über den Kopf des Bläsers hinweg nach vorne ragt. Es wird überwiegend für Marschmusik und in der Dixielandmusik verwendet. Amerikanische Instrumentenbauer fertigten sogar einen Subbass und einen Subkontrabass mit ca. 16 bis 17 Meter langen Rohren. Für solche Ungetüme gibt es aber eigentlich kein musikalisches Bedürfnis. Sie wurden wohl eher wegen ihres beeindruckenden Aussehens gebaut.
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